Die Hauptnährstoffe eines Hundes sollten daher Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate sein. Weiterhin benötigt der Hund Mineralstoffe, wie zum Beispiel Kalzium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Chlorid und sowie auch Kalium. Auch Spurenelemente werden für das gesunde Wachstum eines Hundes benötigt.
Eine große Rolle spielt auch die richtige Ernährung eines Hundes für seine Verdauung, denn nur der Teil, der vom Körper verbraucht wird, kann als Nährstoff dem Körper eines Hundes zugeführt werden. Grundsätzlich jedoch gilt, dass von einem gut verdaulichen Hundefutter mit hochwertigen Zutaten ein größerer Anteil vom Körper verbraucht und demzufolge nur ein kleiner Teil über den Kot als nicht verdauliche Nahrungsstoffe ausgeschieden wird.
Die hauptsächlichen Energielieferanten im Hundefutter sind Kohlenhydrate und Fette. Wenn diese nicht ausreichend gereicht werden, verwendet der Hund das körpereigene Eiweiß als Energiespender. Das ist jedoch unbedingt zu unterbinden, da der Körper auf das Eiweiß angewiesen ist. Natürlich wird es auch unter anderem für die Aufrechterhaltung des Immunsystems benötigt. Der Hund frisst in erster Linie, um seinem Körper die Energie zuzuführen, die er braucht. Dass zu viel Eiweiß die Nieren angreift und zerstört wird zwar behauptet, ist aber falsch.
Lebenswichtig für den Hund ist viel Eiweiß, denn ein normales Beutetier besteht zum größten Teil aus Protein. Es sind knapp unter 50%. Der Hund benötigt das Eiweiß für sein Wachstum, zur Muskulaturbildung, sowie für Haut und Fell und die Stoffwechselbildung. Es kommt also ganz alleine auf die Eiweißqualität an. Dabei spielt das Alter eines Hundes im Übrigen überhaupt keine Rolle.